Posturologie

Ergänzender Ansatz im ganzheitlichen Sehverständnis

Posturologie beschäftigt sich mit der Analyse und Beurteilung der Körperhaltung und deren Regulation. Sie geht davon aus, dass verschiedene sensorische Systeme – insbesondere das visuelle System, das vestibuläre System und die Propriozeption – gemeinsam zur posturalen Stabilität beitragen.

Im Rahmen einer ganzheitlichen Sichtweise des Sehens betrachten wir posturologische Aspekte als ergänzenden Beobachtungs- und Analyseansatz, nicht als eigenständige medizinische Diagnostik oder Therapie.

Zusammenhang zwischen Sehen und Körperhaltung
Das visuelle System liefert einen wesentlichen Anteil der Informationen zur räumlichen Orientierung. Veränderungen der visuellen Wahrnehmung oder der visuellen Belastung können sich – individuell unterschiedlich – auf Haltung und Gleichgewicht auswirken. Umgekehrt kann auch die Körperhaltung Einfluss auf das visuelle Erleben haben.

Posturologische Beobachtungen können daher Hinweise auf funktionelle Zusammenhänge zwischen:

  • Sehen und Körperhaltung
  • visueller Belastung und muskulärer Spannung
  • Gleichgewicht und räumlicher Orientierung geben.

Einordnung und Abgrenzung

Posturologie in unserer Praxis:

Bei auffälligen oder behandlungsbedürftigen Befunden empfehlen wir eine Abklärung durch entsprechende medizinische Fachstellen.

Ergänzung zur optometrischen Betreuung

Als Ergänzung zu optometrischen Untersuchungen, Visual Training und anderen ganzheitlichen Angeboten kann die posturologische Betrachtung helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen und individuelle Sehanforderungen differenzierter einzuordnen.

Wir informieren Sie transparent über Inhalte, Zielsetzung und Grenzen dieses Ansatzes und beraten Sie gerne, ob eine posturologische Betrachtung für Sie sinnvoll sein kann.

Ich freue mich über eine Terminvereinbarung unter

Telefon: 0 88 06 – 5 72 49 84
E-Mail: info(at)optometrie-ammersee.de

Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass ein optometrischer Augencheck nicht mit einer augenärztlichen Untersuchung verwechselt werden darf und eine solche auch nicht ersetzt.